Letzte Aktualisierung: 03.02.2010
Finanz-PR: Online ist der große Profiteur der Finanzkrise
Die Hamburger Agentur public imaging GmbH, spezialisiert auf Finanz-PR und Media, befragte in ihrer neuesten Umfrage 64 Marketing- und Kommunikationsentscheider aus der Finanzbranche zu deren Einschätzung für das Jahr 2010. Gefragt wurde nach der generellen Markteinschätzung, geplanten PR- und Werbe-Aktivitäten sowie nach der Unterstützung durch Agenturen.
Die 64 befragten Entscheider aus der Finanzbranche gewichten Online für ihre 2010 geplanten Werbe- und PR-Maßnahmen genauso hoch wie Print. Damit hat Online zum ersten Mal mit Print gleichgezogen. 39 Prozent der Befragten wollen 2010 mehr Onlinewerbung machen als 2009, fünf Prozent sogar deutlich mehr.
Schwerpunktmäßig setzen die Unternehmen in der Finanzbranche bei ihren geplanten Maßnahmen zu 73 Prozent auf Public Relations und zu 27 Prozent auf Werbung. Das ist jedoch kein Grund zu übermäßiger Freude bei den PR-Agenturen: 48 Prozent der Befragten wollen ihre PR inhouse machen. 38 Prozent nutzen sowohl eine PR-Agentur als auch eigene Ressourcen. Und nur 14 Prozent setzen voll auf eine PR-Agentur.
Hanna Radits, Geschäftsführerin von public imaging, sagt: „PR-Agenturen sind in der Regel die effizientere Lösung gegenüber reinen Inhouse-PR. Vor allem wenn Agenturen ergänzend zur Presseabteilung beratend und operativ eingesetzt werden. In diesem Konstrukt sehen wir den klaren Trend 2010 für die PR-Agenturen in der Finanzbranche. Bei vielen unserer Kunden, wie RBS oder HSBC, haben wir da über Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht.“
Im Vergleich zu 2009 wollen 34 Prozent der befragten Entscheider 2010 verstärkt die Beratungsleistung von PR-Agenturen in Anspruch nehmen. Das betrifft sowohl Agenturen, mit denen die Kunden bereits zusammenarbeiten, als auch neue PR-Agenturen.
Produktinnovationen angekündigt
Für neue Produkte zeichnet sich 2010 ein klar positiver Trend ab: 73 Prozent wollen 2010 neue Produkte auf den Markt bringen, während 27 Prozent den Markt für neue Produkte eher als zu negativ einschätzen. Das korrespondiert mit der tendenziell positiven Markteinschätzung für 2010 verglichen mit 2009. Auf die Frage, wie das Unternehmen der befragten Entscheider den Markt einschätzt, antworteten 63 Prozent mit „besser als 2009“, 16 Prozent mit „wesentlich besser als 2009“ und 14 Prozent „wie 2009“. Nur acht Prozent sehen den Markt 2010 „schlechter als 2009“.
Hanna Radits, Geschäftsführerin von public imaging, sagt: „Die Finanzkrise hat in der gesamten Kommunikation einen Trend, den es vorher schon gab, noch einmal massiv verstärkt: Corporate Communications werden schwächer gewichtet. Und Produkt-PR mit vertrieblichen Komponenten deutlich stärker.“
Link: www.publicimaging.de
