Letzte Aktualisierung: 29.10.2009

E-Mail-Marketing in sozialen Netzwerken wirkt: Mehr Reichweite ohne viel Aufwand

Share with your Network (SWYN) oder Social Sharing kommt laut einer Silverpop-Studie auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion.

Einer der wichtigsten Trends im E-Mail-Marketing ist zweifellos die Verknüpfung zu sozialen Netzwerken. Damit kann die Reichweite des Newsletters ohne viel Mehraufwand erheblich erhöht werden. Erstmals untersucht eine Studie die Sharing-Gewohnheiten in sozialen Netzwerken und identifiziert Benchmarks, mit deren Hilfe Marketer die Wirkung ihrer E-Mails messen können. Initiiert wurde die Studie vom E-Mail-Marketing-Anbieter Silverpop.

Die Studie "Emails Gone Viral: Measuring `Share-to-Social` Performance - A Silverpop Benchmark Study" bietet konkrete Anknüpfungspunkte und Hinweise für alle Unternehmen, die die Implementierung einer Share-to-Social-Lösung planen oder bereits realisieren.

Laut einer Studie von MarketingSherpa und Absolit (Online-Marketing-Trends 2009) setzen 88 Prozent der deutschen Unternehmen E-Mail als Marketinginstrument ein. Dabei nutzt nur jedes zehnte Unternehmen die Möglichkeiten, die das soziale Netzwerk bietet, obwohl die Verbindung von E-Mail und sozialen Netzwerken von vielen Experten als einer der wichtigsten Trends 2009 im Onlinemarketing angesehen wird. Silverpop will Unternehmen dabei unterstützen, die vorhandenen Möglichkeiten und Potenziale gezielt zu nutzen. Dafür hat der Anbieter, der als Erster seiner Art mit einem speziellen Share-to-Social-Tool die Lücke zwischen E-Mail-Marketing und sozialen Netzwerken geschlossen hat, die Studie durchgeführt.

Unter anderem führte die Studie zu folgenden Ergebnissen:

  • Social Sharing kommt bereits heute schon auf Click-through-Raten, die sieben Mal höher sind als die bisher hauptsächlich genutzte Forward-to-a-Friend-Funktion. Auch ohne besondere Angebote erreicht Social Sharing heute schon Durchschnittswerte von 0,5 Prozent - diejenigen von Forward-to-a-Friend liegen gerade einmal bei einigen Zehntelprozenten
  • Selbst bei zurückhaltender Interpretation kommt ein Rechenmodell von Silverpop auf die Schätzung, dass E-Mails im Sharingverfahren, die für die Studie ausgewertet wurden, im Vergleich zur Original-Mail durchschnittlich 24,3 Prozent mehr Personen erreichen. Wenn sich das Sharing weiterhin in diesem Tempo entwickelt, wird sich diese Zahl sicher noch exponentiell erhöhen. Darüber hinaus führt Social Sharing zu 1,0 Prozent zusätzlichen E-Mail-Öffnungen durch den Empfänger
  • Genau wie bei allen E-Mails im Posteingang werden geteilte Mails mehrheitlich in den ersten Tagen angeklickt und geöffnet, nachdem sie auf einer Social Site gepostet wurden. Im Schnitt erfolgt der letzte Klick auf eine solche Mail etwa sieben Tage nach dem ersten Sharing, die Aktivitätsspanne reicht von einem bis zu 44 Tagen
  • Während "kreative" Elemente einer Mail den Anreiz zum Sharing nicht unbedingt erhöhen, wurde klar, dass gern und oft geteilte Mails häufig einen Markennamen oder ein bestimmtes Produkt in der Betreffzeile haben - deutlich öfter jedenfalls als ein konkretes Angebot.
  • Interessant ist zudem, dass zwar Links zu Facebook, MySpace and Twitter am häufigsten in E-Mails enthalten waren, Bebo, Delicious und LinkedIn aber einen höheren Anteil an geteilten Link-Klicks in Netzwerken aufweisen.
www.silverpop.de

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© 31.07.2010